Das hat mit Gerechtigkeit wenig zu tun

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Das hat mit Gerechtigkeit wenig zu tun
D. / 2011
Dokumentarfilm / Documentary, 88 min., DV
Regie: Frank Brenneke
          Andreas Grützner


Dokulebensmusikportrait, über Jahre free style gefilmt. Eine politische
Hamburger Zeitreise. No fund no grant.


Ein Film über den linken Anwalt Andreas Beuth.
Er ist einer der Anwälte der „Roten Flora“, übernahm den Prozess eines Mandanten, der im Zuge des G8 Gipfels in Heiligendamm, nach § 129 a (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung) angeklagt wurde.
Prozesse für Bambule oder gegen Ex-Innensenator Ronald Schill haben ihn weit über die Tore Hamburgs hinaus bekannt gemacht.
Leidenschaftlich engagiert sich Andreas Beuth seit vielen Jahren gegen
Ungerechtigkeit und leidenschaftlich schlägt sein Herz für den FC St Pauli, Rio Reiser und seine große Liebe.
Sein facettenreiches Leben ist geprägt durch sein starkes Engagement.
Unkonventionell sein Auftritt als Anwalt.
Der intelligente Kopf unter der markanten schwarzen Lederkappe, die nur im Gerichtssaal abgenommen wird, erzählt von seinem Leben, von
Freuden, aber auch schwieriger Jugend, von kleinen Fluchten in den
Bauwagen an der Ostsee und dem nie enden wollenden Arbeitsalltag in
der Schanze. Der ewig rauchende Anwalt genießt auch Anerkennung bei
vermeintlich politischen Gegnern. Den Soundtrack liefert sein Leben,
dabei New Model Army, Abi Wallenstein, Ton Steine Scherben, Guts Pie
Earshot und Panteon Rococo.